45 Kommentare

  1. Ganz wichtig: Bitte beachtet den spekulativen Charakter eines solchen Investments. Ich habe bei UBER um die 37$ mal zugeschlagen und heute eine Hälfte wieder verkauft. Damit bin ich auf der relativ sicheren Seite, die zweite Hälfte läuft mit einem Stopp unter dem Tief weiter (dass ich investiert bin hab ich übrigens im Report vom Tradermacher durchblicken lassen, vom letzten Mittwoch. Der ist für die interessant, die recht aktiv am Markt unterwegs sind http://www.tradermacher.de). Mir ist das gerade bei diesem Wert wichtig, weil er nun wirklich keine Aktie ist, die man ganz klassisch hinlegt und irgendwann man wieder draufschaut. Erst der Plan, dann der Kauf!

  2. Ich fand Uber aufgrund deines Videos recht interessant und dachte mir: Teste das Produkt doch einmal selbst, bevor du dir Aktien davon kaufst, denn ich fahre öfter am Abend mit dem Taxi von der Arbeit nach Hause. Also App installiert, sämtliche geforderte Daten brav eingegeben und am Ende festgestellt, dass in meiner Stadt (>300T Einwohner) kein Uber zur Verfügung steht. Zum Glück, muss ich sagen denn dann habe ich die Erfahrungen in den Bewertungen gelesen und die waren zum Großteil grausam. Nun gut, dass ist jetzt natürlich nur der Deutsche Tellerrand aber meine Aktien-Kauflaune wurde dadurch quasi auf "null" gedrosselt. 😉

  3. Danke für die ausführliche Analyse. Was mich im Moment davon abschreckt in Uber zu investieren, ist die Tatsache, dass die Umsätze in den letzten Quartalen stagnieren. Das ist in einem Wachstumsmarkt für mich eine red flag. Bedeutet für mich, dass zwar die Nutzerzahl weiter ansteigend ist, dafür aber die Preise wegen erhöhtem Wettebewerbsdruck gesenkt werden müssen und somit das Ergebnis nachhaltig negativ beeinflussen. Man darf auch nicht vergessen, dass beim kleineren Konkurrenten Lyft eine Alphabet mit im Boot ist. Als mittel- bis langfristiges Investment daher nicht geeignet und wohl eher was für Gambler.

  4. Würde ich nicht kaufen. Zumindest nicht unter dem aspekt autonomes fahren. Wenn das kommt wird der Kuchen unter den carsharing unternehmen und Autovermietungen aufgeteilt.

    Die haben dafür doch ebenfalls die Infrastruktur und zudem stecken dahinter oft automobilkonzerne die so nicht verkaufte Automobile profitabel einsetzen könnten. Da kann Uber nicht konkurrieren. Die müssten die Fahrzeuge ja anschaffen oder genügend Leute finden die ihr Fahrzeug dafür zur Verfügung stellen. Das wird nicht so einfach wie es klingt.

    Denke Uber wird da schon schnell an den Start kommen. Aber andere Unternehmen haben es doch wesentlich einfacher.

  5. Danke Lars, für diese Informationen!
    Ich habe UBER bei der Emmission oder kurz danach gekauft, allerdings in dem Ansinnen, als Daytraiderin die ersten schnellen Gewinne mitzunehmen und dann gleich short zu gehen.
    Leider hat es nicht so funktioniert, weil UBER schneller runter fuhr als ich es erwartete/ plante/ wollte. Also blieb ich drin, blöderweise schmiss mich dann eine Margin call raus. Ich traide die US Börse täglich und beobachte UBER natürlich. Ich denke man kann morgen schon kaufen unter Emmissionspreis, der idealerweise niedriger ist, als der heutige Schlußkurs.

  6. Hallo Lars, ich bin in letzten Tagen Dein Fan geworden und habe das Video mit großem Interesse angeschaut.

    Mir ist auffällig, dass Du die grobe Berechnung durchgeführt und festgestellt hast, dass der Preis der Technologie-Firmen am Anfang der ersten Jahre durchschnittlich um ca. 29 % abnimmt. Was dabei nicht betrachtet wurde, aber meiner Meinung nach betrachtet werden sollte, ist, ob die entsprechenden IPO-Preise dieser Technologie-Firmen „fair“ bewertet wurden oder nicht. Ich kann mir vorstellen, dass der Aktienpreis, der beim IPO überschätzt wird, deutlich mehr als 29 % fallen könnte. Wie viel der Preis später abfällt, könnte also davon abhängen, wie gut der IPO-Preis dem realen Wert entspricht. Umgekehrt heißt es, dass der Kaufpreis von Uber nicht unbedingt um 29 % tiefer als der IPO-Preis liegen müsste, weil der IPO-Preis nach Deiner Analyse fair ist. : )

  7. ich kauf mich langsam rein, erste Position ist drin, als antizyklischer valueanlager kann ich natürlich nicht verstehen, warum ich da warten soll bis der ipo preis erreicht ist, aber ist immer eine Frage des Ansatzes

  8. Das ist halt dann wieder die Stelle, an der es helfen würde ein Geschichtsbuch zu lesen.
    WARUM wurde das Taxigewerbe so reguliert wie es heute ist, trotzdem dadurch natürlich die Fahrten für den Kunden drastisch viel teurer wurden?
    Antwort: Bevor der Taximarkt reguliert wurde gabe es massenhaft Skandale, insbesondere in USA, von Fahrern die ihre Fahrgäste ausgeraubt haben, oder weibliche Fahrgäste vergewaltigt haben, Autos die in keiner Weise verkehrssicher waren, was natürlich entsprechende Unfallzahlen zur Folge hatte, Fahrern die so wenig verdient haben, dass sie in ihrem Auto gewohnt haben, wobei die Fahrgäste natürlich den entsprechenden Geruch abbekommen haben, usw., usw.
    Diese Zustände uferten seinerzeit immer weiter aus, so lange bis die Bevölkerung dagegen Sturm gelaufen ist.
    1937 in New York hat Bürgermeister Fiorello LaGuardia den Haas Act unterzeichnet, der einer Situation in der es mehr Fahrer als Fahrgäste gab ein Ende gesetzt hat.

    Auf ganz genau dieselben Zustände laufen wir heute auch wieder zu, unregulierte Personenbeförderung in Autos die zum Himmel stinken mit Fahrern denen man nicht im Dunkeln begegnen möchte.
    Daraus folgt zwangsläufig, dass Uber & Co. in relativ kurzer Zeit entweder verboten werden müssen, oder unter die Regulierungen des Taxigewerbes gezwungen werden müssen, wo die Begrenzung der maximal vergebenen Lizenzen inklusive ist, was in BEIDEN Fällen das Geschäftsmodell von Uber zerstört.
    Oder in kurz: Uber an der Börse kann man nur leer verkaufen, denn der Wert der Aktie wird in relativ kurzer Zeit NULL erreichen.

  9. Kompliment Super herangehensweise!!!
    Uber wird es dennoch schwer haben. Sie haben zwar bereits viele Kunden aber das Geschäft wird nur erfogreich wenn Sie keine Fahrer mehr benötigen, denn dies wird sehr bald die absolute Messlatte sein.
    Insofern ist das Risiko sehr hoch, denn sobald jemand schneller autonome Taxis auf den Markt bringt sinkt der Preis und Ubers Kunden sind über Nacht nichts mehr wert.
    Tesla hat hier sicher gute Chancen, viele Fans und bald über 1, Mio Autos am laufen. Tesla kann also aus dem Stand eine riesige Flotte zur Verfügung stellen und spart enorm viel an Finanzierung da es seine Kunden miteinbinden kann.
    Auch Ford und Daimler/Bsoch sehen hier Ihre Zukunft und investieren entsprechend. Daimler hat traditionell einen tiefen Zugang zum Taxigewerbe und könnte dieses miteinbinden.
    Ich glaube daher nicht das Uber das stemmen kann, zumal es nicht teilen will mit bestehenden Gruppen, sondern das ganze Geschäft alleine machen möchte.

  10. Sollte Elon Musk und sein Team das schaffen worauf sie hinarbeiten, dann werden sie günstiger sein als alle diese Fahrdienstplattformen. Der Grund liegt darin, dass E-Autos pro Fahrtkilomenter günstiger sind als Benziner/ Diesel. Darüber hinaus kann Tesla schon bald auf autonomes Fahren zurückgreifen (sollten die Pläne aufgehen).

    Um dann mit Tesla konkurrieren zu können werden diese Plattformen also selbstfahrende E-Autos benötigen. Frage ist, ob es Automobilunternehmen gibt, die daran arbeiten. Tesla ist der Ansicht, dass selbst die besten bisher große Probleme bei der Fertigung von E-Autos haben, zudem setzt man mit Lidar (dies benutzen fast alle außer Tesla) auf das falsche System. Musk sagt, dass es bis heute kein E-Auto gibt, welches mit dem Modell S aus dem Jahr 2012 konkurrieren kann.

  11. Ich persönlich habe null Interesse an dem Unternehmen. Die Umsatzsteigerungen flachen langsam ab, niemand weiß, wie gut ihre Selbstfahrtechnologie im Vergleich mit Waymo & Co. ist (einen Fußgänger haben sie ja schon mal auf dem Gewissen…) und ihr gesamtes bisheriges Geschäftsmodell basiert noch direkter auf Ausbeutung und Umgehung von staatlichen Regularien als bei anderen Konzernen.

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